XIV. FORUM OSTWEST: Jüdisches Leben in Deutschland

Bildunterschrift: Betstibel der Ostjuden im Erdgeschoss der Essener SynagogeFoto: Alte Synagoge Essen
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Bildunterschrift: Alt- und Neustadt von Rzeszów. Augenscheinkarte von K. H. Wiedemann, 1762Foto: Muzeum Okręgowe, Rzeszów
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Bildunterschrift: Die drei Söhne ReichenbachFoto: Petra Bohlig
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Bildunterschrift: Autorin und Schauspielerin Marina Frenk Foto: Emanuela Danielewicz
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Veranstalter

Rheinisch-Bergischer Kreis
Kulturamt
Am Rübezahlwald 7
51469 Bergisch Gladbach
Deutschland
Telefonnummer Zentrale: 02202132770
Telefonnummer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: 02202132769
E-Mail-Adresse: kultur@rbk-online.de

Veranstaltungen

18.05.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Dialog | Vortrag

Da es in der jüdischen Gemeinschaft keine zentrale staatliche Hierarchie gab, entwickelten sich im Laufe der Geschichte verschiedene Landmannschaften und religiöse Riten. So soll in großen Linien vom sefardischen und aschkenasischen Judentum, von deutschen Juden und Ostjuden im 19. Jahrhundert die Rede sein und innerhalb des deutschsprachigen Judentum von den in den 1840er Jahren entstandenen modernen religiösen Strömungen, dem modern-orthodoxen, dem konservativen und dem religiös-liberalen Judentum.

Bildunterschrift: Dr. Uri R. KaufmannFoto: Hans-Peter Prengel
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Info/Tickets: Alle Informationen zum Programm, zu den Terminen, Örtlichkeiten und den erforderlichen Anmeldungen erhalten Sie auf der Website: www.forum-ostwest.de
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Eintritt frei
28.05.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Dialog | Vortrag

Eins der vorherrschenden Bilder von jüdischer Existenz ist das des „wandernden Juden“. Juden seien heimatlos und damit niemals Patrioten, sie seien ungebunden und damit niemals zu „ehrlichem Handwerk“ fähig. Der Gedanke an das ebenfalls gefürchtete und verachtete „fahrende Volk“ liegt nahe. Was hat es mit diesen Klischees auf sich, die bis heute in unseren Schulbüchern dargestellt werden und Juden zu „Fremden“ machen? Wie sah und sieht der Alltag jüdischer Familien tatsächlich aus? Beispiele jüdischer Biografien im Bergischen Land geben eine Vorstellung davon.

Bildunterschrift: Dr. Ulrike SchraderFoto: Eduard Urssu
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Eintritt frei
01.06.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Dialog | Vortrag

Aus Jascha Lülsdorf wird der Kennedy-Fotograf Jaques Lowe. Die drei Söhne der Familie Reichenbach werden katholische Priester. Dr. Paul Silverberg, einer der bedeutendsten deutschen Unternehmer seiner Zeit und persönliche Freund Konrad Adenauers, lebt auf dem herrschaftlichen Hoverhof in Schildgen. 1944 wird Medizinalrat Dr. Erich Deutsch nach Theresienstadt deportiert, dort misshandelt und ermordet. Auguste und Dr. Fritz Fuchs, posthum geehrt als „Gerechte unter den Völkern“.

Bildunterschrift: Achim RieksFoto: Heinrich Mehring
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Eintritt frei
02.06.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Dialog | Vortrag

Margot Epstein (1921-2004) geboren und aufgewachsen in Bonn, konnte bei ihrer Flucht 1939 nach Großbritannien und weiter in die USA viele persönliche Fotos der Familie retten. Sie erhielt noch bis 1942 Briefe von ihrer Mutter und Familienangehörigen, die im besetzten Polen lebten. Ihre Biographien sind Beispiel dafür, wie der Einzelne in das Räderwerk der Politik im Spannungsfeld zwischen West und Ost geraten konnte und welche Auswirkungen dies in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf die Juden hatte.

In Kooperation mit der Volkshochschule Bergisch Gladbach.
Die Ausstellung kann bis zum 09.06.2021 in der VHS besichtigt werden.

Bildunterschrift: Astrid MehmelFoto: Astrid Mehmel (privat)
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Volkshochschule Bergisch Gladbach
Foyer
Buchmühlenstr. 12
51465 Bergisch Gladbach
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
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Öffnungszeiten: Montags bis freitags, 8 bis 21 Uhr
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Eintritt frei
10.06.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Dialog | Vortrag

Im Jahr 1818 wurde auf Anordnung des Königs Friedrich Wilhelm III. von Preußen in Bonn eine Universität gegründet, die zu den modernsten Hochschulen ihrer Zeit gehörte. Die meisten ihrer Studenten kamen aus den damaligen preußischen Gebieten in Rheinland und Westfalen, darunter auch aus dem Bergischen Land. Entsprechend der damaligen preußischen Hochschulpolitik waren nur ganz wenige jüdische Dozenten an die neue Universität berufen worden. Die Herkunft, der soziale Hintergrund oder die Verteilung auf die einzelnen Fakultäten soll der Vortrag für die ersten hundert Jahre der Bonner Universität beleuchten.

Bildunterschrift: Dr. Thomas BeckerFoto: Silvia Haupt
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Eintritt frei
15.06.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Dialog | Vortrag

Der Vortrag zielt darauf ab, nostalgische Vorstellungen vom osteuropäischen Schtetl als Ort unangetasteter jüdischer Tradition ebenso wie das Stereotyp „rückständiger“ Ostjuden kritisch zu hinterfragen. Yvonne Kleinmann erzählt eine zeitlich und regional dynamische Geschichte der Juden und Jüdinnen im östlichen Europa von den frühneuzeitlichen jüdischen Gemeinden Polen-Litauens bis zu den jüdischen Kontingentflüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklungen jüdischer Lebenswelten in Polen und Russland und die Frage, was „jüdisch“ im Laufe der Jahrhunderte eigentlich bedeutete.

Bildunterschrift: Prof. Dr. Yvonne KleinmannFoto: Markus Scholz
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Eintritt frei
22.06.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Dialog | Vortrag

In den 1920er Jahren waren die jüdischen Immigranten in Deutschland Teil der bis dahin größten registrierten ethnisch und sozial gemischten Migration aus dem östlichen Europa. Sie gaben der Weimarer Republik zahlreiche kulturelle und politische Impulse und wurden zugleich zu einem Indikator dafür, wieviel Fremdheit die Gesellschaft vertrug. Unter NS-Herrschaft befeuerte das Stereotyp vom Ostjuden den Antisemitismus, der den Massenmord legitimierte und jüdisches Leben in Deutschland zerstörte. Seit Beginn der 1990er Jahre beleben Juden aus der ehemaligen Sowjetunion die bundesrepublikanische Gesellschaft erneut.

Bildunterschrift: Prof. Dr. Verena DohrnFoto: Henning Dohrn
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28.06.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Dialog | Vortrag

Seit den 1880er Jahren war Deutschland ein natürlicher Anziehungspunkt für verfolgte Ostjuden. Ihre Anwesenheit führte zu einer Polarisierung der deutsch-jüdischen Gegensätze. Die assimilierten Juden waren beunruhigt über die jiddische Kultur, die mit einem Mal inmitten ihrer liberalen Zivilisation auftauchte. Die innerjüdischen Auseinandersetzungen trugen Züge eines Machtkampfes, in welchem es nicht an Intrigen und persönlichen Eitelkeiten, an unnötigen Schärfen und überspitzten Ideologien mangelte. Trotz repressiver Ausländerpolitik, trotz ausgeprägtem Antisemitismus, gab es für die Ostjuden im Deutschland der Weimarer Republik eine Perspektive.

Bildunterschrift: PD Dr. L. Joseph HeidFoto: Andreas Köhring
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29.06.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Dialog | Vortrag

Das Bild der christlichen Legendenfigur des Ewigen Juden Ahasver ist heute stark geprägt durch seine Verwendung in der antisemitischen Propaganda der Nationalsozialisten. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts machten zahlreiche deutsch-jüdische Autoren Ahasver zum Protagonisten ihrer Dichtungen und Romane. Seit dem späten 19. Jahrhundert setzten sich dann auch namhafte bildende Künstler jüdischer Herkunft in Deutschland und Osteuropa mit dem Ewigen Juden auseinander und schufen durch ihre Umdeutungen eine vielschichtige jüdische Identifikationsfigur. Dieser Entwicklung geht Dr. Lea Weik in ihrem Vortrag anhand zahlreicher Bildbeispiele nach.

Bildunterschrift: Dr. Lea WeikFoto: Dr. Lea Weik (privat)
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02. bis 09.06.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Ausstellung | Kunst

Im 18. Jahrhundert ließ sich die Familie Klaber in Zülpich nieder. Die meisten Familienmitglieder wurden unter der NS-Herrschaft deportiert und ermordet. Margot Epstein konnte bei ihrer Flucht nach Großbritannien und weiter in die USA viele persönliche Fotos der Familie retten. Sie erhielt noch bis 1942 Briefe von ihrer Familie, die im besetzten Polen lebte. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Familie Klaber im Rheinland, in Polen und in der ganzen Welt.

Eine Ausstellung der Gedenkstätte Bonn mit freundlicher Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen. In Kooperation mit der VHS Bergisch Gladbach.

Volkshochschule Bergisch Gladbach
Foyer
Buchmühlenstr. 12
51465 Bergisch Gladbach
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
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Öffnungszeiten: Montags bis freitags, 8 bis 21 Uhr
Info/Tickets: Alle Informationen zum Programm, zu den Terminen, Örtlichkeiten und den erforderlichen Anmeldungen erhalten Sie auf der Website: www.forum-ostwest.de
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Eintritt frei
01.06. bis 03.07.2021 | 9 bis 13 Uhr
Ausstellung | Kunst

FINISAGE: Samstag, 3. Juli 2021 um 13 Uhr

In Köln groß geworden, wanderte Jascha Lülsdorf Ende der 1940er Jahre nach Amerika aus, nannte sich fortan Jacques Lowe und wurde als Fotograf berühmt. Er begleitete John F. Kennedy während dessen Wahlkampagne und späterer Präsidentschaft, wurde dabei ein Freund der Kennedy-Familie und ging in deren Wohnsitzen wie auch im Weißen Haus ein und aus.

Eine Ausstellung des Himmel un Ääd e.V. in Kooperation mit dem Kulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises im Rahmen von „FORUM OSTWEST 2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Bildunterschrift: Jascha Lülsdorf und Fritz Quirl - „Zur Post“ in SchildgenFoto: Christel Polito
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Begegnungscafé Himmel un Ääd
Altenberger-Dom-Str. 125
51467 Bergisch Gladbach
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
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Öffnungszeiten: Dienstags bis freitags: 9 bis 17 Uhr, samstags: 9 bis 13 Uhr
Info/Tickets: Anmeldung erforderlich unter: https://himmel-un-aeaed.de/anmeldung/ Telefonnummer für Rückfragen: 02202 2609296
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Eintritt frei
06.06.2021 | 13 bis 15 Uhr
Dialog | Stadtrundgang

Wann kamen die ersten Juden nach Zündorf? Sicher nachweisen lassen sich Juden in Zündorf ab 1708. Sie waren Pferde- und Viehhändler, kleine Handwerker und Händler. Um 1920 bemühte sich die Gemeinde um die Anlage eines eigenen Friedhofs in Zündorf. 1942 verlor die Synagogengemeinde ihre Rechtsfähigkeit und der Friedhof sollte auf die Gemeinde Porz übertragen werden. Diese Eigentumsübertragung unterblieb jedoch. Die Pflege des Friedhofs ist nunmehr Aufgabe der Stadt Köln.

HINWEIS: Wir möchten Männer höflichst darum ersuchen, dass sie eine Kopfbedeckung für das Betreten des Friedhofes mitbringen.

Bildunterschrift: Jüdischer Friedhof ZündorfFoto: Gabriele Emrich M.A.
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der Treffpunkt wird bei Anmeldung bekanntgegeben.
Information folgt.
51143 Köln
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
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Info/Tickets: Die Anfahrt ist selbst zu organisieren und die Teilnahme an dem Rundgang geschieht auf eigene Verantwortung.
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08.06.2021 | 19 bis 21.15 Uhr
Film | Film

Autor: Pawel Pawlikowski, FSK-Freigabe: FSK 0, Produktionsjahr: 2013, Laufzeit: 80min

Anfang der 1960er-Jahre macht sich eine junge Novizin in Polen auf eine Reise in die eigene Vergangenheit: Eine Tante informiert sie über ihre jüdische Herkunft und die Ermordung der Eltern im Holocaust. Der dialogarme Film erzählt mit strengen schwarz-weißen Bildern und einem vielschichtigen Soundtrack aus Bach, Mozart und modernem Jazz von den Narben, die die Verbrechen des 20. Jahrhunderts hinterlassen haben.

Mit anschließendem Filmgespräch mit Thomas von der Heide.

Kirche St. Engelbert, Bergisch Gladbach (Rommerscheid)
Rommerscheider Höhe 83
51465 Bergisch Gladbach
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
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Info/Tickets: Kein Eintritt, um Spenden wird gebeten.
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Eintritt frei
17.06.2021 | 19 bis 21.15 Uhr
Film | Film

Autorin: Britta Wauer, FSK-Freigabe: LEHR Programm, Produktionsjahr: 2016, Laufzeit: 95min

Der Rabbi ist Ende 80. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot.

Mit anschließendem Filmgespräch mit Thomas von der Heide.

Kirche St. Engelbert, Bergisch Gladbach (Rommerscheid)
Rommerscheider Höhe 83
51465 Bergisch Gladbach
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
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Info/Tickets: Kein Eintritt, um Spenden wird gebeten.
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Eintritt frei
24.06.2021 | 19 bis 21.15 Uhr
Film | Film

Autor: Ethan & Joel Coen, FSK-Freigabe: FSK 12, Produktionsjahr: 2009, Laufzeit: 105min

Über einen biederen College-Dozenten bricht das geballte Unglück herein. Als er seinen Job und seine Familie zu verlieren droht und obendrein auch noch einen Prozess mit seinem Nachbarn sowie seinen renitenten Bruder am Hals hat, stellt er sich und den Rabbis seiner Gemeinde verzweifelt die Frage nach dem Sinn all dieser Übel. Eine an die biblische Hiobsgeschichte angelehnte Komödie, in der alles Rationale den Zweifeln des Mystischen ausgesetzt wird.

Mit anschließendem Filmgespräch mit Thomas von der Heide.

Kirche St. Engelbert, Bergisch Gladbach (Rommerscheid)
Rommerscheider Höhe 83
51465 Bergisch Gladbach
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
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Info/Tickets: Kein Eintritt, um Spenden wird gebeten.
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Eintritt frei
01.07.2021 | 19.30 bis 21.30 Uhr
Bühne | Lesung

Kann man sich totstellen, um der sicheren Erschießung zu entkommen? Einen Fluch unschädlich machen, indem man die Tür verriegelt? Den Abschied vergessen und Gefühle auf Leinwand bannen?

Die Künstlerin Kira lebt mit Marc und Sohn Karl in Berlin. In den neunziger Jahren ist sie mit ihren Eltern aus Moldawien nach Deutschland gezogen, irgendwo angekommen ist aber keiner in ihrer russisch-jüdischen Familie. Kira betrachtet nicht nur das eigene Leben sondern auch das ihrer Vorfahren. Sie reist nach New York, Israel und Moldawien und versucht, die Geschichten zu begreifen.

Bildunterschrift: Marina FrenkFoto: Emanuela Danielewicz
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Pfarrkirche Herz Jesu in Schildgen
Pfarrsaal
Altenberger-Dom-Str. 140
51467 Bergisch Gladbach
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
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Eintritt frei