Spurensuche zur digitalen Auffindbarkeit

Eine für Ergänzungen offene Webseite dokumentiert umfassend die Biografien von einst im nordrhein-westfälischen Unna lebenden Jüdinnen*Juden.

Die Biografien aller zur Zeit des Nationalsoialismus im nordrhein-westfälischen Unna lebenden Jüdinnen*Juden möglichst umfassend zu dokumentieren, ist das Ziel einer neuen Website. Sie macht die Vielfalt jüdischen Lebens und Leidens einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und möchte vor allem auch Schüler*innen erreichen.

Die Webseite ist  leicht zugänglich und offen für Korrekturen und Ergänzungen. Die durch den „Arbeitskreis Spurensuche“ bereits weitgehend erarbeiteten Biografien werden mit sie einordnenden Begleittexten, Kartenabbildungen und lokalen wie überregionalen Bezügen veröffentlicht.

Bildunterschrift: Synagoge der jüdischen Gemeinde haKochawFoto: Sabrina Zeuge
Download

Veranstalter

Stadtarchiv Unna
Bereich Kultur
Lindenplatz 1
59423 Unna
Deutschland
Telefonnummer Zentrale: +49-(0)2303-10 37 27
Telefonnummer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: +49-(0)2303-10 37 27

Veranstaltungen

18.08.2021 | 18 bis 21 Uhr
Dialog | Podiumsgespräch

Zum Auftakt der Beiträge Unnas zum Festjahr #2021JLID – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland wird Moderator Stefan Keim (WDR) das Themenfeld mit dem stellvertretenden Bürgermeister Michael Sacher, der Rabbinerin Natalia Verzhbovska und Jürgen Düsberg (Pastor i. R.) in einer Gesprächsrunde erörtern.

Zentraler Bestandteil des Auftaktes ist die Klanginstallation „selbstverständlich - mit leerstellen“ von Marcus Beuter, welche die wechselvolle Geschichte des Judentums in Deutschland nachzeichnet.

Synagoge der jüdischen Gemeinde haKochaw
Buderusstraße 11
59427 Unna-Massen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Anmeldung erforderlich telefonisch oder per E-Mail an: lisa.gerber@stadt-unna.de
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)2303-10 37 21
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
Angebot von koscheren Speisen und Getränken
Personalausweis für den Einlass notwendig
05.09.2021 | 14 bis 16 Uhr
Dialog | Stadtrundgang

Zum Europäischen Tag jüdischer Kultur lädt die Museumspädagogin Birgit Hartings die Besucher*innen zu einer thematische Stadtführung durch Unna ein, die sich ausgehend vom Hellweg-Museum Unna in Richtung des ehemaligen israelitischen Altersheims, dem St. Bonifatius-Heim, bewegt. Unterwegs werden weitere bedeutungsvolle Orte besucht, welche die jüdische Geschichte in Unna widerspiegeln.

Hellweg-Museum Unna
Burgstraße 8
59423 Unna
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Anmeldung erforderlich bei der Kreisstadt Unna, Bereich Kultur, Lisa Gerber, E-Mail: lisa.gerber@stadt-unna.de Die Führung führt auch über den jüdischen Friedhof. Alle Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)2303-10 37 21
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
Angebot von koscheren Speisen und Getränken
Personalausweis für den Einlass notwendig
05.09.2021 | 16 bis 19 Uhr
Dialog | Vortrag

Am St. Bonifatius-Heim steht die Klanginstallation von Marcus Beuter im Fokus, welche im Anschluss an die Auftaktveranstaltung für eine 14-tägige Präsentation an diesen geschichtlich bedeutsamen Ort umzieht. Neben der Erläuterung seines Kunstwerkes geht der Künstler auch auf die wechselvolle Geschichte des Judentums in Deutschland ein. Daneben stellt Jürgen Düsberg (Pastor i.R.) die Geschichte des israelitischen Altersheims dar, hinzu werden passende Speisen, Getränke und Musik serviert.

Bildunterschrift: Mühlenstraße 1-2Foto: Archiv Stadt Unna
Download
St. Bonifatius-Heim
Mühlenstraße 7
59423 Unna
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Lisa Gerber Bereich Kultur: lisa.gerber@stadt-unna.de 02303/ 103-721
Telefonische Ticketbestellung: 02303/103 721
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
Angebot von koscheren Speisen und Getränken
Personalausweis für den Einlass notwendig
18.08.2021 bis 22.01.2022
Dialog | Exkursion

Reisen Sie mit der Virtual Reality Brille zurück ins Jahr 1944, in dem sich Anne Frank mit ihrer Familie in einem geheimen Hinterhaus in Amsterdam versteckt hält. Die Besucher*innen können sich gemeinsam oder alleine durch die einzelnen Zimmer des Hauses bewegen und von der Erzählstimme Anne Franks berichten lassen, wie ihre Wohn-und Lebenssituation unter den damaligen Umständen gewesen ist.

Bildunterschrift: Logo 1.700 Jahre jüdisches Leben in UnnaFoto: Stadt Unna
Download
Lerntreff im Zentrum für Information und Bildung
Raum 0.02
Lindenplatz 1
59423 Unna
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch 13.30 bis 18.30 Uhr Freitag 13.30 bis 18.30 Uhr
Info/Tickets: Anmeldung ist erforderlich 02303/ 103-760 zib-lerntreff@stadt-unna.de
Telefonische Ticketbestellung: 02303 103 760
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
25.08.2021 | 14.30 bis 17 Uhr
Dialog | Projektpräsentation

Die liberale Synagoge in Unna-Massen öffnet ihre Türen und lädt zu einem Rundgang durch die Räume ein, wo auch die Klanginstallation "selbstverständlich- mit leerstellen" von Marcus Beuter besichtigt werden kann. An diesem Nachmittag stellen zudem die Mitarbeiter*innen von ADIRA, der neuen Servicestellen für Antidiskriminierungsarbeit in Trägerschaft der jüdischen Gemeinde Dortmund, ihre Arbeit und Angebote für die Schule vor.

Bildunterschrift: Synagoge Unna-Massen Foto: Sabrina Zeuge
Download
Synagoge der Gemeinde haKochaw
Buderusstraße 11
59427 Unna
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: bis Montag 23. August 2021 an viktoria-wittner@kreis-unna.de Wenn die Veranstaltung online stattfindet, wird ein Link zugesandt
Telefonische Ticketbestellung: 02307 9248874
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
30.08.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Bühne | Lesung

An diesem Literaturabend unternimmt der Buchhändler Michael Sacher anhand eigener Leseerinnerungen einen Spaziergang durch die jüdisch-deutsche Literaturgeschichte mit unterschiedlichen Texten zu jüdisch-deutschen Traditionen. Begleitet wird er von der Sängerin Anne-Katrin Schlegel und dem Gitarristen Thomas Quast, die den Abend in der Unnaer Synagoge musikalisch begleiten.

Bildunterschrift: Anne-Katrin Schlegel und Michael Sacher Foto: Alma Sacher
Download
Synagoge der Jüdischen Gemeinde haKochaw
Buderusstraße 11
59427 Unna-Massen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Anmeldung Anabela Melo, anabela.melo@stadt-unna.de Carolin Mülle, carolin.muelle@stadt-unna.de
Link zur Veranstaltung: https://www.juedischeslebeninunna.de
Telefonische Ticketbestellung: 02303/ 103-714; 02303/ 103-713
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
20.09.2021 | 16 bis 18 Uhr
Dialog | Vortrag

Das Sukkot-Fest, auch Laubhüttenfest genannt, bietet eine Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen. Zu diesem Anlass hält die Rabbinerin Natalia Verzhbovska einen Vortrag über "Judentum. Geschichte, Gegenwart". Mit Yoed Sorek & Noga Bruckmann folgt darauf das Konzert "Lecha Dodi" mit synagogalen Gesängen und Melodien. Im Anschluss an ein gemeinsames Abendessen klingt das Fest in der Sukka nach einem feierlichen Gottesdienst zu Sukkot aus.

Bildunterschrift: Duo Sorek & BruckmannFoto: Jüdische Gemeinde haKochaw für den Kreis Unna e.V.
Download
Synagoge der Gemeinde haKochaw
Buderusstraße 11
59427 Unna-Massen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Anmeldung: Jüdische Gemeinde haKochaw, ha-kochaw@liberale-juden.de
Link zur Veranstaltung: https://www.juedischeslebeninunna.de
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
Angebot von koscheren Speisen und Getränken
Personalausweis für den Einlass notwendig
28.09.2021 | 17 bis 18.30 Uhr
Dialog | Stadtrundgang

Bei diesem Rundgang berichtet Jürgen Düsberg (Pastor i.R.) aus dem Leben jüdischer Frauen, Männer und Kinder, die Opfer von Vertreibung und Vernichtung des NS-Regimes wurden. 126 Stolpersteine sind seit 2006 im Stadtgebiet von Unna verlegt worden, welche einige der Schicksale dieser Menschen schildern und zeitgeschichtlich einordnen.

Bildunterschrift: Stolpersteine Foto: Stadtarchiv Lünen
Download
Treffpunkt Eselsbrunnen auf dem Alten Markt in Unna
Markt
59423 Unna
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Anmeldung: Anabela Melo anabela.melo@stadt-unna.de oder Carolin Mülle carolin.muelle@stadt-unna.de
Link zur Veranstaltung: https://www.juedischeslebeninunna.de
Telefonische Ticketbestellung: 02303/103-713 oder 02303/ 103-714
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
29.09.2021 | 19 bis 20.30 Uhr
Dialog | Vortrag

Jede politische oder wirtschaftliche Krise, jede Epidemie oder Naturkatastrophe dient heute als Trigger zur Bildung von Mythen und Gerüchten, aus denen sich Verschwörungstheorien entwickeln können. Nicht alle sind antisemitisch, aber antisemitische Denkmuster spielen am Ende häufig doch eine Rolle. Die Historikerin Juliane Wetzel setzt sich i ihrem Vortrag mit dem Phänomen antisemitischer Verschwörungsfantasien auseinander und veranschaulicht diese anhand aktueller Beispiele.

Bildunterschrift: Juliane Wetzel Foto: KlgA e.V. - Foto Boris Bocheinski
Download
Synagoge der Gemeinde haKochaw
Buderusstraße 11
59427 Unna-Massen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Anmeldung: Anabela Melo anabela.melo@stadt-unna.de oder Carolin Mülle carolin.muelle@stadt-unna.de
Link zur Veranstaltung: https://www.juedischeslebeninunna.de
Telefonische Ticketbestellung: 02303/103-713 oder 02303/103-714
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
Personalausweis für den Einlass notwendig
03.10.2021 | 13 bis 14.30 Uhr
Dialog | Stadtrundgang

Wie vielfältig jüdisches Leben in Deutschland und Westfalen ist, zeigt die jüdische Gemeinde "haKochaw" bei einer Führung durch die Synagoge in Unna-Massen. Die Besucher*innen erhalten dabei die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich bisher Unbekanntem anzunähern sowie ein Verständnis für andere kulturelle und religiöse Prägungen zu entwickeln.

Synagoge der Gemeinde haKochaw
Buderusstraße 11
59427 Unna-Massen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Anmeldung: Anabela Melo anabela.melo@stadt-unna.de oder Carolin Mülle carolin.muelle@stadt-unna.de
Link zur Veranstaltung: https://www.juedischeslebeninunna.de
Telefonische Ticketbestellung: 02303/ 103-713 oder 02303/103-714
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
Personalausweis für den Einlass notwendig
05.10.2021 | 8.30 bis 9.50 Uhr
Film | Film

Dimitrij Liebermann ist Jude und hat Tobi ins Gesicht geschlagen. Nun soll er sich bei ihm entschuldigen. Ohne schlechtes Gewissen macht er sich auf den Weg. Dabei trifft er auf eine bunte Repräsentation der deutschen Gesellschaft und wird immer wieder vor Herausforderungen gestellt. Mit viel Ironie und Witz zeigt der Kurzfilm, was es heißt, als jüdischer Jugendlicher in Deutschland aufzuwachsen.

Kinorama Unna
Massener Straße 32-38
59423 Unna
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Kommunales Integrationszentrum Kreis Unna, Sevgi Kahraman-Brust, Sevgi.kahraman-brust@kreis-unna.de
Telefonische Ticketbestellung: 02307/ 924 88 74
05.10.2021 | 18.30 bis 20 Uhr
Film | Film

Der von Filmakademie Baden-Württemberg, dem SWR und Arte produzierte Film "Masel Tov Cocktail" feierte 2020 im Rahmen des Filmfestivals "Max Ophüls Preis" seine Premiere und wurde beim Filmfest Dresden vorgestellt. Die Handlung zeigt die subjektive Perspektive des Abiturienten Dima Liebermann, einem Sohn russischer Einwanderer im heutigen Deutschland, und seinem Umgang mit Problemen und Provokationen. Der Regisseur Arkadij Khaet und die Drehbuchautorin Merle Kirchhoff stehen nach der Filmvorführung im Kinorama Unna für ein Gespräch zur Verfügung.

Kinorama Unna
Massener Straße 32-38
59423 Unna
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Kinorama Unna
17.10.2021 | 18 bis 20 Uhr
Bühne | Konzert

Exil und Emigration prägen die jüdische Existenz von Beginn an. Das Liederprogramm mit Daniel Kempin (Gesang und Gitarre) und Dimitry Reznik (Geige) vermittelt eine Ahnung von Exil-Erfahrungen der frühen Epochen, fährt fort mit der Flucht aus West- nach Osteuropa, dem Leben im zaristischen Russland sowie der Flucht und dem Aufbau einer neuen Existenz in den USA. Lieder aus der Schoah, aus Israel und der heutigen Zeit schließen die Zeitreise ab.

Bildunterschrift: Dimitry Reznik und Daniel KempinFoto: Chasan Daniel Kempin
Download
Synagoge der Gemeinde haKochaw
Buderusstraße 11
59427 Unna-Massen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Freundeskreis der Jüdischen Gemeinde ha-kochaw@liberale-juden.de
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
Personalausweis für den Einlass notwendig
20.10.2021 | 18 bis 19.30 Uhr
Dialog | Podiumsgespräch

In Unna gründeten Jüdinnen und Juden aus der ehemaligen Sowjetunion 2007 wieder eine jüdische Gemeinde. Die Mitglieder der Gemeinde haKochaw und Daniel Kempin, Zeitzeuge der Umbruchszeit der 80er du 90er Jahre und Kind der 2. Generation nach der Schoah, sprechen über die Migration der Juden und inwieweit sie heute "angekommen" sind und was dies für das Selbstverständnis als "Jude in Deutschland" bedeutet.

Synagoge der Gemeinde haKochaw
Buderusstraße 11
59427 Unna-Massen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Freundeskreis der jüdischen Gemeinde, ha-kochaw@liberale-juden.de
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
Personalausweis für den Einlass notwendig
24.10.2021 | 16 bis 19 Uhr
Dialog | Vortrag

Wein zählt seit biblischer Zeit zu den Bestandteilen jüdischer Tradition und ist Teil des Rituals am Shabbat und an deren Feiertagen. Der Übergang von der Arbeitswoche zum Shabbat wird mit Segnungen und koscherem Wein zelebriert und heißt auf Hebräisch "Kiddusch". Wie ein Wein "koscher" wird, erfahren Sie an diesem Abend und erhalten zugleich die Möglichkeit, unterschiedliche koschere Weine zu verkosten.

Bildunterschrift: Koscherer WeinFoto: Alexandra Khariakova
Download
Synagoge der Gemeinde haKochaw
Buderusstraße 11
59427 Unna-Massen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: ha-kochaw@liberale-juden.de Eintritt: 15 €
Link zur Veranstaltung: https://www.juedischeslebeninunna.de
Telefonische Ticketbestellung: 02303/ 88 63 24
Barrierefreier Zugang
Angebot von koscheren Speisen und Getränken
Personalausweis für den Einlass notwendig
26.10.2021 | 18.30 bis 20 Uhr
Dialog | Vortrag

Der deutsche Gewerkschafter Ludwig Rosenberg, der einer deutsch-jüdischen Familie mit Wurzeln in Westfalen entstammte, steht im Zentrum des Vortrags von Stadtarchivar Dr. Frank Ahland. Zu Rosenbergs frühen Verdiensten gehörte die zügige Wiedereingliederung der westdeutschen Arbeiterbewegung in die internationale Gewerkschaftsbewegung. Er setzte sich für die deutsch-israelische Aussöhnung ein und baute auf beiden Seiten den Kontakt zum israelischen Gewerkschaftsbund Histadrut auf. Ebenso setzte er sich für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen ein.

Bildunterschrift: Ludwig Rosenberg Foto: AdsD, Friedrich-Ebert-Stiftung
Download
Zentrum für Information und Bildung
2.03
Lindenplatz 1
59423 Unna
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Anabela Melo anabela.melo@stadt-unna.de oder Carolin Mülle carolin.muelle@stadt-unna.de
Link zur Veranstaltung: https://www.juedischeslebeninunna.de
Telefonische Ticketbestellung: 02303/103-713 oder 02303/103-714
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
04.11.2021 | 19 bis 20.30 Uhr
Dialog | Vortrag

Der deutsche Historiker Arno Herzig erörtert wie sich das Judentum im Laufe seiner Geschichte gewandelt hat. So näherte es sich in Westfalen der bürgerlichen Mehrheitsstruktur an, behielt jedoch Formen der eigenen Kultur bei. Der Staat regelte den Status erst 1847, die volle Gleichberechtigung erhielt das Judentum 1869. Diese Tendenzen lassen sich an der Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Unna verfolgen. Arno Herzig hat bereits zahlreiche Forschungsprojekte und Publikation u.a. zur deutsch-jüdischen Geschichte veröffentlicht und ist Mitglied der Historischem Kommission für Westfalen.

Zentrum für Information und Bildung
Jugendbereich der Bibliothek
Lindenplatz 1
59423 Unna
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Anmeldung: Anabela Melo anabela.melo@stadt-unna.de oder Carolin Mülle carolin.muelle@stadt-unna.de
Link zur Veranstaltung: https://www.juedischeslebeninunna.de
Telefonische Ticketbestellung: 02303/ 103-713 oder 02303/ 103-714
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
14.11.2021 | 17.30 bis 19 Uhr
Dialog | Vortrag

Margarita Feinstein (Klavier) und Freya Deiting (Violine) loten in ihrem Programm quer durch die Geschichte der jüdischen Musik mit Werken von Fanny Hensel, Klezmermusik und jahrtausendalten jüdischen Liedern das so typische Nebeneinander von Schmerz und Freude aus.

Nicolaihaus
Nicolaistraße 3
59423 Unna
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Eintritt 10 €/ ermäßigt 8 € zzgl. Systemgebühr
Telefonische Ticketbestellung: 02303/ 103 777
Barrierefreier Zugang
11.11.2021 | 18.30 bis 20 Uhr
Bühne | Lesung

Emanuel Rosen stellt in dieser moderierten Lesung ein Buch "Wenn jemand fragt, sagt, ich bin tot" vor, in welchem er sich auf Spurensuche seiner Familiengeschichte, insbesondere der seiner jüdischen Großeltern Lucie und Hugo Mendel, begibt. Hugo Mendel wurde in Unna geboren und führte bis 1933 in Hamm eine Anwaltskanzlei, bis die Familie emigrieren musste. Deutscher Lesepart: Schauspieler Kai Schumann (u.a. "Heldt", ZDF).

Bildunterschrift: Emanuel Rosen Foto: Hagop´s Photography
Download
Synagoge der Gemeinde haKochaw
Buderusstraße 11
59427 Unna-Massen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Eintritt 14 €, Anmeldung ist erforderlich info@wlb.de
Telefonische Ticketbestellung: 02303/ 963 850
Barrierefreier Zugang
Personalausweis für den Einlass notwendig
24.11.2021 | 19 bis 20.15 Uhr
Dialog | Podiumsgespräch

Was bedeutet es heute jüdisch zu sein? Wieso bleibt die Lebenswirklichkeit von Jüdinnen und Juden in Deutschland abseits von Holocaustgedenken im öffentlichen Diskurs oftmals auf der Strecke? Hat das Festjahr dazu beigetragen, jüdisches Leben in Deutschland dauerhaft sichtbar zu machen? Gäste aus Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft kommen zu diesen Fragen ins Gespräch und blicken auf das Jubiläumsjahr zurück.

Online
Lindenplatz 1
59423 Unna
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Anmeldung: Anabela Melo anabela.melo@stadt-unna.de oder Carolin Mülle carolin.muelle@stadt-unna.de, der Link wird bei der Anmeldung zur Verfügung gestellt.
Link zur Veranstaltung: https://www.vhs-zib.de
Telefonische Ticketbestellung: 02303/ 103-713 oder 02303/ 103-714
Eintritt frei
25.11.2021 | 19 bis 20.30 Uhr
Dialog | Vortrag

Der Anschlag in Halle 2019 hat nicht nur gezeigt, wie gefährlich die Lage für Juden in Deutschland geworden ist. Peter Longerich, renommierter Historiker und Mitautor des 2012 veröffentlichten ersten Antisemitismusberichtes des Deutschen Bundestages, zeigt, dass wir den gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland nicht begreifen können, wenn wir ihn vor allem als Sündenbock-Phänomen verstehen. Der Blick in die Geschichte offenbart, dass das Verhältnis zum Judentum vor allem ein Spiegel des deutschen Selbstbildes und der Suche nach nationaler Identität geblieben ist.

Bildunterschrift: Peter Longerich Foto: privat
Download
Zentrum für Information und Bildung
Jugendbereich der Bibliothek
Lindeplatz 1
59423 Unna
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Anmeldung Anabela Melo anabela.melo@stadt-unna.de oder Carolin Mülle carolin.muelle@stadt-unna.de
Telefonische Ticketbestellung: 02303/103-713 oder 02303/103-714
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang