SHIUR 1700

Eine innovative digitale Veranstaltungsreihe verknüpft jüdische Inhalte auf packende Weise mit der aktuellen deutschen Kulturszene.

SHIUR 1700 ist die jüngste Innovation in der deutsch-jüdischen Begegnung! Die digitale Veranstaltungsreihe verbindet die ursprünglich textbasierte Behandlung jüdischer Inhalte mit zeitgenössischen Darbietungen der deutschen Kulturszene.

An zentralen, für das jüdische Leben ungewöhnlichen Kulturstätten in Leipzig, Hamburg, München und Berlin entsteht für jüdische und nicht jüdische Zuschauer*innen rund um die jüdischen Feiertage eine neue und lebendige Symbiose aus jüdischen Traditionen, deutscher Kultur und Geschichte sowie modernem Judentum.

Schirmherr von SHIUR 1700 ist Rüdiger Kruse.

Bildunterschrift: Logo SHIUR 1700Foto: Michael Weinberg
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Bildunterschrift: SoundFolds Performance: SHIUR 1700 Leipzig Rosh Hashanah: Radical Renewal; Pittlerwerke LeipzigFoto: Magdalena Ochocki
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Bildunterschrift: Gruppendiskussion: SHIUR 1700 Hamburg Tu B’Av: The Jewish Holiday of Love; Laeiszhalle HamburgFoto: Alexander Bunge
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Bildunterschrift: Performance Alli Neumann & Leon Kraack: SHIUR 1700 Hamburg Tu B’Av: The Jewish Holiday of Love; Laeiszhalle HamburgFoto: Alexander Bunge
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Veranstalter

ID Festival gUG
c/o Ohad Ben-Ari
Anklamer Straße 18
10115 Berlin
Deutschland
Telefonnummer Zentrale: +49-(0)176-63 27 81 32
Telefonnummer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: +49-(0)176-63 27 81 32
E-Mail-Adresse: info@idfestival.de

Veranstaltungen

23.07.2021 | 20 bis 21 Uhr
Event/Festival | Event/Festival

Tu B’Av ist mehr als ein jüdischer Valentinstag! Der jüdische Feiertag der Liebe beginnt am 15. Tag des Monats Av, einer Vollmondnacht. Obwohl er historisch gesehen mit der tragischen Zerstörung des Tempels in Jerusalem verbunden ist, gilt Tu B’Av heute als Freudentag. Er verwandelt Trauer in Freude. Er holt uns ins Leben zurück. Er lenkt unsere Augen auf das Wesentliche: Liebe, Erneuerung und neue Pfade, die eingeschlagen werden können. Erforscht wird dieser Feiertag der Liebe durch Text, Diskurs, Musik und die Erkundung des einzigartigen Raums der Laeiszhalle.

Mitwirkende:
Micki Weinberg, künstlerischer Leiter SHIUR
Ohad Ben-Ari, Klavier (Musik von Bach, Satie und Ben-Ari)
Alli Neumann & Leon Kraack (Musik-Performance: Brich mich)
Dr. Tsachi Slater, Universität Hamburg, Maimonides Centre for Advanced Studies
Sara Foster, Kunsthistorikerin
ANNAMA, Künstlerin
Paul Chaim Koristka, Verband Jüdischer Studierender Nord

Unter der Schirmherrschaft von Rüdiger Kruse.

Veranstaltung in englischer Sprache.

Bildunterschrift: Bild der SHIUR-Veranstaltung zu Tu B'AvFoto: Micki Weinberg
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Info/Tickets: Die Online-Streams bleiben dauerhaft und kostenfrei abrufbar.
Link zur Veranstaltung: https://www.shiur.eu/shiur-1700/
Eintritt frei
05.09.2021 | 20 bis 21 Uhr
Event/Festival | Event/Festival

Shana tova u‘metuka! Ein gutes und süßes neues Jahr!
Das jüdische Neujahrsfest, Rosh Hashana, feiert die Erschaffung der Welt. Es sind Tage der Erneuerung und Neubestimmung, aber auch der Reue und der Buße. Ein Aufruf, um über eigene Taten nachzudenken oder sein Leben neu auszurichten. Begleitet von der akustischen Klangreise SoundFolds I-IV, erforscht der digitale Stream diese Chance des Neubeginns durch textbasierten Diskurs und die Interaktionen der Performer*innen mit dem außergewöhnlichen Raum der Pittlerwerke Leipzig.

Die Musik- und Sound-Performance SoundFolds ist Teil eines interdisziplinären Berliner Projekts, das zusammen mit dem Einstein Center for Digital Future (ECDF) und der Universität der Künste Berlin (UdK Berlin) entwickelt wurde. Mit Hilfe E-textiler-Sensoren und KI als Werkzeug der Gestenerkennung werden Bewegungen der Musiker*innen ausgelesen und in einen elektronischen Mitspieler verwandelt.

Eine Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Rüdiger Kruse.

Bildunterschrift: Bild zur ROSH HASHANA VeranstaltungFoto: Micki Weinberg
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Eintritt frei
06.11.2021 | 20 bis 21 Uhr
Event/Festival | Event/Festival

Eine Trennung, die verbindet: Havdalah ist das jüdische Ritual, das den Übergang von der sakralen Utopie des Schabbat zum normalen Wochentag der säkularen Welt, also das Ende des Schabbat Feiertags markiert. Dahinter steckt die Intention, das Leben unter der Woche aufzuwerten, um selbst im Alltäglichen das Heilige zu bewahren.

Doch wie können wir diese seltenen, flüchtigen ekstatischen und utopischen Momente, die in spirituellen Umgebungen erlebt werden, in den normalen Alltag der Woche integrieren? Können wir das Heilige im Profanen offenlegen? 

Begleitet von szenischen Musik- und Gesangsdarbietungen des Ensemble UNO und der Mezzosopranistin Corinna Scheuerle zu Kompositionen von Erwin Schulhoff und Kurt Weill wird die Havdalah-Zeremonie durch textbasierten Diskurs, zeitgenössische Ästhetik und eine Begegnung mit griechisch-römischer Mythologie in den zeitlosen Hallen der Glyptothek neu interpretiert.

MITWIRKENDE
– Micki Weinberg, Künstlerischer Leiter SHIUR 
– Tom Wilmersdörffer, Künstlerischer Leiter HIDALGO 
– Corinna Scheuerle, Mezzosopran

Ensemble UNO
– Yushan Li, Leiterin Ensemble UNO / Viola
– Ronja Macholdt, Querflöte
– Melis Çom, Harfe
– Simon Wallinger, Kontrabass
 
Gregor Lindermayr, Verwaltungsleitung Glyptothek

MUSIK
– Erwin Schulhoff: Concertino für Flöte, Bratsche und Kontrabass, 2. & 3. Satz
– Kurt Weill: Youkali

Eine Produktion des ID Festivals in Koproduktion mit dem HIDALGO. 

Gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. 
Mit freundlicher Unterstützung von Junction, einer Initiative des JDC Europe und Nevatim, einem Projekt der Jewish Agency for Israel.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Bildunterschrift: Bild zu HAVDALAH VeranstaltungFoto: Micki Weinberg
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Eintritt frei
28.11.2021 | 20 bis 21.50 Uhr
Event/Festival | Event/Festival

Rund um das lichtumflutete Hanukkah-Fest erforschen Berliner Künstler*innen und Mitstreiter*innen von SHIUR die Kraft der Umwidmung: es geht um die menschliche Fähigkeit, Dunkelheit in ein Vehikel des Lichts zu verwandeln. In schwierigen Zeiten wieder Hoffnung zu schöpfen.

Ein radikal anderes Hanukkah, das alle konventionellen Vorstellungen dieses Fests in Frage stellt und im Berliner Silent Green die künstlerische Auffassung der Beziehung von Licht und Dunkelheit mit Licht-, Klang und Videokunst und traditionellem textbasierten Diskurs digital erlebbar werden lässt.

Konzept: Micki Weinberg
Künstlerische Leitung: SHIUR
Regie: Micki Weinberg, Tereza Mundilova
Cast: Micki Weinberg, Doron Sadja, Mirna Funk, Benyamin Reich, Leon Kahane
Licht- und Klangperformance: Doron Sadja
Film- und Videokunst: Tereza Mundilova, Leon Kahane, Benyamin Reich
Musik: Doron Sadja mit Auszügen von Micki Weinberg
Produktionsleitung: Ewa Bienkowska
Regieassistenz: Maria Bolocan
Produktionsassistenz: Judith Paletta
Kamera: Tereza Mundilova, Hee-Seong Han
Ton: Leonardo Nerini
Produktionshelfer: Mirko Porta
Schnitt: Kevin Kopacka

Eine Produktion des ID Festivals.

Gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Mit freundlicher Unterstützung von Junction, einer Initiative des JDC Europe und Nevatim, einem Projekt der Jewish Agency for Israel.

Bildunterschrift: Bild zur HANUKKAH VeranstaltungFoto: Micki Weinberg
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Eintritt frei
23.07. bis 31.12.2021
Event/Festival | Event/Festival

Die Videos der vier Einzel-Events am 23.7., 5.9., 23.10. und 28.11. sind jeweils dauerhaft verfügbar.

Eintritt frei