Edition des Briefwechsels der Familie Kaufmann

Eine bewegende Briefedition des Zentrums für Erinnerungskultur der Stadt Duisburg macht die Lebenssituation deutscher Juden zur NS-Zeit greifbar.

Sie sind ein bedeutendes Zeitdokument, das einen tiefen Einblick in die Lebenssituation deutscher Juden zwischen Verfolgung und Selbstbehauptung gibt: die Briefe, die Sally und Johanna Kaufmann zwischen 1939 und 1943 aus Duisburg an ihren Sohn Walter im englischen beziehungsweise australischen Exil geschrieben haben!

Das Zentrum für Erinnerungskultur der Stadt Duisburg mit Ludger Heid gibt die Edition dieses Briefwechsels heraus. Die Veröffentlichung erfolgt in der Reihe "Duisburger Geschichtsquellen" durch die Mercator-Gesellschaft gemeinsam mit dem Stadtarchiv Duisburg.

Bildunterschrift: Walter Kaufmann mit seinen Eltern Sally und Johanna Kaufmann während eines Urlaubs in Holland, August 1937Foto: Privatarchiv Walter Kaufmann
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Veranstalter

Stadt Duisburg – Der Oberbürgermeister
Dezernat für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales
Karmelplatz 5
47051 Duisburg
Deutschland
Telefonnummer Zentrale: +49-(0)203-283 21 55
Telefonnummer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: +49-(0)203-283 21 55
Faxnummer: +49-(0)203-283 43 30
E-Mail-Adresse: zfe@stadt-duisburg.de

Veranstaltungen

30.05.2021 | 15 bis 16.30 Uhr
Bühne | Lesung

Im Rahmen der Veranstaltung wird zunächst Ludger Heid, der Bearbeiter der Briefedition, eine kurze inhaltliche Einführung geben. Anschließend wird der Rezitator Rolf Peter Kleinen Auszüge aus den Briefen von Sally und Johanna Kaufmann vortragen.

Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg
Vortragssaal
Johannes-Corputius-Platz 1
47051 Duisburg
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Link zur Veranstaltung: https://www2.duisburg.de/micro2/zek/