Tagung: Jüdische Juristen aus Sachsen-Anhalt

In Magdeburg beleuchtet eine Tagung den Beitrag jüdischer Juristen an der Gestaltung internationaler Geschichte und deutscher Rechtskultur.

Jüdische Juristen, deren Laufbahn in Sachsen-Anhalt begann, haben Spuren in der Rechtsgeschichte hinterlassen und internationale Geschichte mitgestaltet. Eine Tagung in Magdeburg erinnert sich ihrer.  So war zum Beispiel Arthur Ruppin Rechtsreferendar am Landgericht Magdeburg, er gilt heute als Wegbereiter der Gründung Tel Avivs. Der Magdeburger Rechtsanwalt Otto Landsberg war Mitgestalter des Versailler Vertrags. Dr. Eugen Schiffer war Richter in Magdeburg und wurde Reichsvizekanzler. Spannende wie erhellende Themen, die als Fortbildungsveranstaltung für Richterinnen und Richtern sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälten gedacht sind. 

Bildunterschrift: Logo des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt Foto: OHNE
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Veranstalter

Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
Domplatz 2-4
39104 Magdeburg
Deutschland
Telefonnummer Zentrale: +49-(0)391-567 01
Telefonnummer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: +49-(0)391-567 62 35
Faxnummer: 0391 567-6185

Veranstaltungen

01.09.2021 | 10 bis 16.30 Uhr
Dialog | Tagung

Jüdische Juristen, deren Laufbahn auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt be-gann, haben Spuren in der Rechtsgeschichte hinterlassen und internationale Ge-schichte mitgestaltet. Dazu zählen Reichsvizekanzler Eugen Schiffer (1860-1954), Rechtsanwalt Dr. Otto Landsberg (1869-1957) und Arthur Ruppin (1876-1943) als Wegbereiter der Gründung von Tel Aviv. Anliegen ist es, ihr Wirken in das Bewusstsein heutiger Juristinnen und Juristen sowie der sachsen-anhaltischen Öffentlichkeit zu ru-fen. Zudem werden Fragen der Assimilation der jüdischen Kultur und der Bekämpfung des Antisemitismus beleuchtet.

Magdeburg
Magdeburg
39104 Magdeburg
Sachsen-Anhalt
Deutschland
Info/Tickets: Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erbeten.
Link zur Veranstaltung: https://mj.sachsen-anhalt.de/
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
Personalausweis für den Einlass notwendig