Jiddisches Leben in Hamburg - Gab es das?

Jiddisches Leben in Hamburg

Bildunterschrift: Kielortallee, 13 Hamburg, ehem. ostjüd. Verein "Adas Jeschorim" und jiddische HandschriftFoto: Mandos/Seidel SBG
Download
Bildunterschrift: Ehem. Wohnhaus Salomo Birnbaum Dillstr.Foto: Inge Mandos SBG
Download

Veranstalter

Salomo-Birnbaum-Gesellschaft für Jiddisch e.V.
c/o Inge Mandos
SBG
Dillstraße 15
20146 Hamburg
Deutschland
Telefonnummer Zentrale: 040417839 Inge Mandos
Telefonnummer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: 01603338292 Inge Mandos

Veranstaltungen

30.05.2021 | 18 bis 19.30 Uhr

Salomon Maimon, streitbares Genie aus Polen-Litauen, durchstreifte Ost- und Mitteleuropa auf der Suche nach der Wahrheit. Während dieser abenteuerlichen Reise eckt der Talmudschüler mit seiner Provokationslust und seinem schlechten Benehmen überall an, findet aber auch renommierte Bewunderer, wie Moses Mendelsohn und Immanuel Kant. Als Aufklärer ist er auch repräsentativ für den Ende des 18. Jahrhunderts eingeleiteten „Sprachwechsel“ vom Jiddischen zum Hochdeutschen. Durch einen Aufenthalt im Hamburger Christianeum (1783 bis 1785) versuchte er, seine Deutschkenntnisse zu verbessern.

Bildunterschrift: Portraitzeichnung Daniel ElonFoto: Niloufar Mehboudi
Download
Jüdisches Kulturhaus
ehem.Turnhalle
Flora Neumann Str. 1
20357 Hamburg
Hamburg
Deutschland
Info/Tickets: Eintritt 10,00 €, Mitglieder SBG frei, Tickets an der Abendkasse, Vorbestellung unter birnbaum-blitspost@web.de Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen zur Coronalage auf www.birnbaum-gesellschaft.org
Link zur Veranstaltung: https://www.jlid.de
Telefonische Ticketbestellung: nein
Barrierefreier Zugang
Personalausweis für den Einlass notwendig
Sicherheitshinweis: Ausweiskontrolle am Eingang möglich
26. bis 30.06.2021 | 20 bis 21.30 Uhr

Glikl von Hameln, erfolgreiche Kaufmannsfrau aus Hamburg und Altona, verfasste ab 1691 die erste weibliche Autobiografie in westjiddischer Sprache. Sie berichtet von ihrem Leben als früh verwitwete jüdische Kaufmannsfrau und zwölffache Mutter: von Geschäften, Eheschließungen, Gemeindeleben, beschwerlichen Reisen, Zeitereignissen und jüdischer Tradition. In Verbindung mit altjüdischen Liedern und Musik aus Renaissance und Barock, sorgfältig recherchiert und dargeboten vom Ensemble simkhat hanefesh, werden die von Stella Jürgensen eindringlich gelesenen Textauszüge lebendig.

Bildunterschrift: Ensemble simkhat hanefeshFoto: Antje Seeger
Download
Jüdisches Kulturhaus
ehem.Turnhalle
Flora Neumann Str. 1
20357 Hamburg
Hamburg
Deutschland
Info/Tickets: 15,00 €, Mitglieder SBG 12,00 €, Tickets an der Abendkasse, Vorbestellung unter birnbaum-blitspost@web.de Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen zur Coronalage auf www.birnbaum-gesellschaft.org
Link zur Veranstaltung: https://www.jlid.de
Telefonische Ticketbestellung: nein
Barrierefreier Zugang
Personalausweis für den Einlass notwendig
Sicherheitshinweis: Ausweiskontrolle am Eingang möglich
22.08.2021 | 20 bis 22 Uhr

Der sowjetische Autor Leib Kvitko verfasste 1923 eine detaillierte Beschreibung von Hamburg zur Zeit der Weimarer Republik. Kaleidoskopartig bildet sein Erzähl-Zyklus „Ba Riogrander fel“ Aspekte des damaligen politischen und gesellschaftlichen Lebens ab. Sein Bericht über den Hamburger Aufstand und seine bittere und ironische Sicht sind spannend und entlarvend. Die Lesung aus seinem jetzt von der SBG ins Deutsche übersetzten jiddisch-sprachigen Werk wird verbunden mit Zeitzeugnissen, Bildern und Musik der 20er Jahre (z.B. R. Gilbert, Gebr. Wolf), dargeboten vom Hamburger Ensemble „SCHMATTES“.

Bildunterschrift: Ensemble SCHMATTESFoto: Hockey Neubert
Download
Jüdisches Kulturhaus
ehem. Turnhalle
Flora Neumann Str. 1
20357 Hamburg
Hamburg
Deutschland
Info/Tickets: 15,00 €, Mitglieder SBG 12,00 €, Tickets an der Abendkasse, Vorbestellung unter birnbaum-blitspost@web.de Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen zur Coronalage auf www.birnbaum-gesellschaft.org
Link zur Veranstaltung: https://www.jlid.de
Telefonische Ticketbestellung: nein
Barrierefreier Zugang
Personalausweis für den Einlass notwendig
Sicherheitshinweis: Ausweiskontrolle am Eingang möglich
19.09.2021 | 20 bis 22 Uhr

Die Theateraufführung „Wahnsinn aus Heimweh“ beleuchtet ein bedrückendes Kapitel ostjüdischer Emigration über Hamburg in die USA. Anfang des 20. Jahrhunderts verhinderte die Immigrationsbehörde auf Ellis Island die Einreise vieler Auswanderer, indem sie diese als „geisteskrank“ stigmatisierte und zurück schickte, darunter jiddisch sprachige Ostjuden. Eingewiesen in die Irrenanstalt Hamburg-Friedrichsberg, machte die Unkenntnis des Jiddischen eine angemessene Behandlung unmöglich. Basierend auf alten Krankenakten entstand eine „dokufiktionale Inszenierung“ mit heute wieder aktueller Thematik.

Bildunterschrift: Szenenfoto: Benjamin-Lew Klon Foto: Alex Bunge
Download
Jüdisches Kulturhaus
ehem. Turnhalle
Flora Neumann Str. 1
20357 Hamburg
Hamburg
Deutschland
Info/Tickets: 15,00 €, Mitglieder SBG 12,00 €, Tickets an der Abendkasse, Vorbestellung unter birnbaum-blitspost@web.de Bitte beachten sie die aktuellen Informationen zur Coronalage auf www.birnbaum-gesellschaft.org
Link zur Veranstaltung: https://www.jlid.de
Telefonische Ticketbestellung: nein
Barrierefreier Zugang
Personalausweis für den Einlass notwendig
Sicherheitshinweis: Ausweiskontrolle am Eingang möglich