Internationale Tage Jüdischer Musik: „Von Generation zu Generation“

Zu den Internationalen Tagen Jüdischer Musik vermitteln hochkarätige Musiker*innen und Ensembles an verschieden Orten jüdischer Musikkultur der Gegenwart.

Zu den Usedomer Internationalen Tagen Jüdischer Musik (ITJM) 2021 feiern und vermitteln hochkarätige Musikvirtuosinnen*Musikvirtuosen und Ensembles den Reichtum, die Vielfalt und Lebenskraft jüdischer Musikkultur der Gegenwart. Die Künstler*innen, allesamt mit außergewöhnlicher internationaler Reputation, geben dafür sechs Konzerte in Ost und West, Nord und Süd mit dem Ziel, die jüdische Perspektive und jüdische Musikkultur, gerade auch im Dialog mit dem Publikum, als selbstverständlichen, integralen Bestandteil des Musiklebens Deutschlands erfahrbar zu machen, um Gemeinsamkeiten zu entdecken und das Zusammenleben zu feiern.

Bildunterschrift: Programmheftbild der Internationalen Tage Jüdischer Musik 2021Foto: Internationale Tage Jüdischer Musik
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Veranstalter

Förderverein Usedomer Musikfreunde e.V.
Maxim-Gorki-Str.
17424 Seebad Heringsdorf
Deutschland
Telefonnummer Zentrale: +49-(0)3837-83 46 47
Telefonnummer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: +49-(0)176-74 16 11 57
Faxnummer: +49-(0)38378-346 48

Veranstaltungen

12.11.2021 | 10 bis 12 Uhr
Bühne | Konzert

Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums

Kantor Isidoro Abramowicz (Gesang)
Schulamit Lubowska (Gesang)
Yoed Sorek (Gesang)

Jascha Nemtsov (Klavier und Moderation)

Louis Lewandowski ist einer der großen Reformer der synagogalen Musik. Seine Gesänge zählen zum festen Repertoire eines jeden Synagogen-Kantors. Der Pianist und Professor für Jüdische Musik an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar, Jascha Nemtsov und der Kantor Isidoro Abramowicz haben rund um Lewandowskis Werke ein Programm konzipiert, das Synagogen als einzigartige Ort des religiösen jüdischen Lebens vor Ohren führt.

Albert-Einstein-Gymnasium Potsdam
kleiner Konzertsaal
Hegelallee 30
14467 Potsdam
Brandenburg
Deutschland
Info/Tickets: Karten an über 2.500 Vorverkaufsstellen mit dem Ticketportal reservix.de oder unter: www.itjm.de
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)38378 - 346 47
14.11.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Bühne | Konzert

Kantor Isidoro Abramowicz
Schulamit Lubowska
Yoed Sorek
Jascha Nemtsov (Klavier und Moderation)

LOUIS LEWANDOWSKI: Ausheben der Torah, Kol Nidre, Al Taschlichenu, Ki K’schimcha,
Einheben der Torah
LEON KORNITZER: W’Schamru, Ruth spricht
DAWID NOWAKOWSKY: Ana El Na
JOSEPH SULZER: Trauungslied
LOUIS LEWANDOWSKI/ALBERT KELLERMANN: W’Schamru

Vom Gebet über das Einheben der Torah bis hin zur Trauung erleben Zuhörer in dem von Jascha Nemtsov moderierten Konzert einzigartige Einblicke in die Musik der Synagoge in Deutschland.

Bildunterschrift: Kantor Isidoro Abramowicz (Gesang)Foto: Martina Siebenhandl
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Archenhold Sternwarte Berlin
Saal
Alt-Treptow 1
12435 Berlin
Berlin
Deutschland
Info/Tickets: Karten in über 2.500 Vorverkaufsstellen mit dem Ticketportal reservix.de oder unter: www.itjm.de
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)38378-346 47
15.11.2021 | 10 bis 12 Uhr
Bühne | Konzert

Emilia Lomakova (Violoncello)
Noga Sarai Bruckstein (Violine)
Schülerinnen und Schüler aus Stavenhagen

Nigun heißt im Hebräischen einfach „Melodie“. Gemeint sind damit religiöse Lieder, die improvisiert werden und oftmals ganz ohne Texte auskommen. Die Usedomer Musikpreisträgerin und Cellistin Emilia Lomakova und die Violinistin Noga Sarai Bruckstein bringen in ihrem Workshop eine große Vielfalt an Liedern und Anekdoten aus dem
jüdischen Alltag und Leben zu Schülerinnen und Schülern aus Stavenhagen. Mit Offenheit und Spontanität laden sie ein, in die bunte und auch geheimnisvolle Welt der Niggunim einzutauchen.

Bildunterschrift: Noga Sarai Bruckstein (Violine), Emilia Lomakova (Violoncello)Foto: Geert Maciejewski / Usedomer Musikfestival
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Synagoge Stavenhagen
Hauptsaal
Malchiner Str. 34
17153 Stavenhagen
Mecklenburg-Vorpommern
Deutschland
Info/Tickets: Karten in über 2.500 Vorverkaufsstellen mit dem Ticketportal reservix.de oder unter: www.itjm.de
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)38378-346 47
15.11.2021 | 15 bis 17 Uhr
Bühne | Konzert

Schülerinnen und Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern
Nitsan Bernstein (Gesang)
Gur Liraz (Gitarre)

Nitsan Bernstein ist Kabarettsängerin, Liedermacherin und Performerin. Geboren und aufgewachsen in Jerusalem, wurde sie von den Sehenswürdigkeiten, Klängen und Düften inspiriert, die sie von Ost nach West umgaben. Nun interpretiert sie gemeinsam mit dem Gitarristen Gur Liraz und Schülerinnen und Schülern aus Stavenhagen jüdische Lieder aus verschiedenen Genres und Epochen neu - eine Reise in die beeindruckende Vielfalt jüdischen Gesangs.

Bildunterschrift: Internationale Tage Jüdischer Musik 2020 - Nitsan BernsteinFoto: Geert Maciejewski / Usedomer Musikfestival
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Synagoge Röbel
Hauptsaal
Kleine Stavenstraße 10
17207 Röbel/Müritz
Mecklenburg-Vorpommern
Deutschland
Info/Tickets: Karten in über 2.500 Vorverkaufsstellen mit dem Ticketportal reservix.de oder unter: www.itjm.de
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)38378-346 47
15.11.2021 | 17 bis 19.30 Uhr
Dialog | Vortrag

Bis 1938 blühte das jüdische Leben in Mecklenburg-Vorpommern, ehe es von den Nationalsozialisten weitestgehend ausgelöscht wurde. Fritz Spalink, Gemeindehistoriker von Seebad Heringsdorf nimmt diesen Faden auf und rekonstruiert in einem vielgestaltigen historischen Panorama Leben und Wirken der Jüdinnen*Juden, auch in den Synagogengemeinden von Seebad Heringsdorf und Swinemünde: von jüdischen Badegästen, zu denen der Komponist Arnold Schönberg zählte, bis hin zum legendären Astronomen Friedrich Simon Archenhold, der viele Jahre seines Lebens in den Kaiserbädern verbrachte.

Bildunterschrift: Boot am Strand von UsedomFoto: Pixabay
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Seetelhotel Ahlbecker Hof
Kaminzimmer
Dünenstraße 47
17419 Heringsdorf
Mecklenburg-Vorpommern
Deutschland
Info/Tickets: Karten in über 2.500 Vorverkaufsstellen mit dem Ticketportal reservix.de oder unter: www.itjm.de
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)38378-346 47
15.11.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Bühne | Konzert

Der Erfolg von Schlagern und Revuen im Deutschland der Goldenen Zwanziger wäre ohne jüdische Komponistinnen*Komponisten und Texter*innen kaum denkbar. Einer der ganz großen unter ihnen war der Dichter, Philosoph und Textautor Robert Gilbert. Ob „Ein Freund, ein guter Freund“ aus „Die Drei von der Tankstelle“ mit dem Schauspieler Heinz Rühmann oder „Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder“, seine Texte haben sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Die Berliner Entertainerin Chanson-Nette nimmt in einem quirligen Programm mit in das Leben des Textschöpfers, der mit seinem Wortwitz die Ära des Berliner Kabaretts prägte und bis heute Millionen begeistert.

Bildunterschrift: Chanson-NetteFoto: Agentur
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Seetelhotel Esplanade
Konzertsaal
Seestraße 5
17424 Heringsdorf
Mecklenburg-Vorpommern
Deutschland
Info/Tickets: Karten in über 2.500 Vorverkaufsstellen mit dem Ticketportal reservix.de oder unter: www.itjm.de
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)38378-346 47
16.11.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Bühne | Konzert

Sveta Kundish (Sopran)
Regalim Kapelye

Ihr Gesang wird als Feuerwerk beschrieben, das durch das Charisma ihres Auftretens zu einem Spektakel wird. Die in Berlin lebende Sängerin Sveta Kundish begeisterte das Publikum bereits auf vielen international herausragenden Festivals. Mit Virtuosität, Seele und Freude bringt sie gemeinsam mit der Regalim Kapelye musikalische Schätze aus aller Welt, aus mehr als 2000 Jahren jüdischen Lebens zu unserem Sonderprojekt der Internationalen Tage jüdischer Musik.

Bildunterschrift: Sveta KundishFoto: Tobias Barniske
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„Shalom Europa“ Das neue jüdische Gemeinde- und Kulturzentrum in Würzburg
Konzertsaal
Valentin-Becker-Straße 11
97072 Würzburg
Baden-Württemberg
Deutschland
Info/Tickets: Karten in über 2.500 Vorverkaufsstellen mit dem Ticketportal reservix.de oder unter: www.itjm.de
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)38378-346 47
17.11.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Bühne | Konzert

Thomas Albertus Irnberger (Violine)
Paul Caspar (Klavier)

Thomas Albertus Irnberger zählt zu den „intelligentesten, stilsichersten und souveränsten Geigern seiner Generation“ schreibt das Klassikmagazin Crescendo. Der Salzburger widmet sich seit 2008 auch der Erforschung und Wiederentdeckung „verfemter Komponisten“ und musiziert in den großen Konzerthäusern dieser Welt, vom Konzerthaus
Berlin, über den Wiener Musikverein, das Museum of Art Tel Aviv, das Henry Crown Auditorium Jerusalem bis hin zum Théâtre des ChampsÉlysées Paris und viele mehr. Musik jüdischer Komponisten ist ihm wohlvertraut.

Bildunterschrift: Thomas Albertus IrnbergerFoto: Geert Maciejewski / Usedomer Musikfestival
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Synagoge Köln
Gemeindesaal
Roonstraße 50
50674 Köln
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Karten in über 2.500 Vorverkaufsstellen mit dem Ticketportal reservix.de oder unter: www.itjm.de
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)38378-346 47
18.11.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Bühne | Konzert

Sharon Kam (Klarinette) und
Matan Porat (Klavier)

Seit mehr als 20 Jahren gehört Sharon Kam zur Welt-Elite der Klarinettistinnen. Wenn eine Künstlerin diesen Rangs gemeinsam mit einem der originellsten Pianisten und Komponisten unserer Zeit („Grandioser Klang und Atem des Ausdrucks“, New York Times) Werke jüdischer, deutscher und französischer Komponisten spielt, dürfen die Gäste ein Konzert als großes Fest des Zusammenlebens über Ländergrenzen hinweg erwarten – Ausklang der Internationalen Tage Jüdischer Musik in der Zwei-Länder-Stadt Görlitz.

Bildunterschrift: Sharon KamFoto: Nancy Horowitz
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Synagoge Görlitz
Konzertsaal
Otto-Müller-Straße 3
02826 Görlitz
Sachsen
Deutschland
Info/Tickets: Karten in über 2.500 Vorverkaufsstellen mit dem Ticketportal reservix.de oder unter: www.itjm.de
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)38378-346 47