Haus der Ewigkeit. Jüdische Friedhöfe 2004–2021

Eine Ausstellung mit Schwarz-Weiß-Fotografien illustriert in Hagenow bei Schwerin die Vielfalt jüdischer Friedhöfe im mitteleuropäischen Kulturraum.

Jüdische Friedhöfe zählen neben Synagogen und Mikwaot (rituellen Tauchbädern) zu den zentralen Einrichtungen von jüdischen Gemeinden! Sie sind wesentlicher Bestandteil der jüdischen Alltagskultur und spiegeln die große Vielfalt der einstigen jüdischen Bevölkerung wider: Industrielle, Bankiers und Kaufleute, Handwerker, Landwirte, Arbeiter, Politiker, Rechtsanwälte, Rabbiner, Talmudgelehrte, Philosophen, Wissenschaftler, Mediziner, Schauspieler, Künstler und Sportler – hinter jedem Grabstein steht die Biografie eines verstorbenen Menschen.

Für die Fotoausstellung mit begleitenden Veranstaltungen wurden 66 jüdische Friedhöfe in Deutschland, Polen, der Ukraine und der Tschechischen Republik in Schwarz-Weiß-Fotografien dokumentarisch festgehalten.

Bildunterschrift: Jüdischer Friedhof LwiwFoto: Marcel-Th. Jacobs, Berlin
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Bildunterschrift: Alter Jüdischer Friedhof KrakòwFoto: Marcel-Th. Jacobs, Berlin
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Bildunterschrift: Alter Jüdischer Friedhof Dresden Foto: Marcel-Th. Jacobs, Berlin
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Bildunterschrift: Alter Jüdischer Friedhof KolinFoto: Marcel-Th. Jacobs, Berlin
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Veranstalter

Freundeskreis zum Erhalt der jüdischen Friedhöfe im mitteleuropäischen Kulturraum e.V.
Windscheidstr. 24
10627 Berlin
Deutschland
Telefonnummer Zentrale: +49-(0)30-86 39 48 03
Telefonnummer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: +49-(0)176-832 14 65
E-Mail-Adresse: thmjacobs@gmx.de

Veranstaltungen

11.07. bis 17.10.2021
Ausstellung | Geschichte

Jüdische Friedhöfe im mitteleuropäischen Kulturraum 2004–2021. Eine Fotodokumentation von Marcel-Th. und Klaus Jacobs

Jüdische Friedhöfe zählen neben Synagogen und Mikwaot (rituelle Tauchbäder) zu den zentralen Einrichtungen von jüdischen Gemeinden; sie sind damit ein wesentlicher Bestandteil der jüdischen Alltagskultur. In ihnen spiegelt sich die große berufliche Vielfalt der einstigen jüdischen Bevölkerung und ihr sozialer Status wider: Industrielle, Bankiers und Kaufleute (überwiegend aus der Textilwirtschaft), Hoteliers, Handwerker, Landwirte, Arbeiter, Politiker, Rechtsanwälte, Rabbiner, Talmudgelehrte, Philosophen, Wissenschaftler, Mediziner, Schauspieler, Künstler und Sportler – hinter jedem Grabstein steht die Biographie eines Verstorbenen.

Marcel-Th. Jacobs erläutert als Mit-Initiator und Fotograf das Ziel der Ausstellung: „Einen kleinen Teil unserer fotografischen Dokumentation von inzwischen 64 jüdischen Friedhöfen in Deutschland, Polen, der Ukraine und der Tschechischen Republik präsentieren wir Ihnen hier in unserer Ausstellung. Kurze Steckbriefe erläutern die örtlichen Gegebenheiten und Hintergründe der besuchten Friedhöfe. Dabei geht es uns in erster Linie um die fotografische Erfassung dieser fast verloren gegangenen Sepulkralkultur und nicht um eine wissenschaftliche Erforschung.“

Die eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Fotografien, aufgenommen mit einer analogen Leica-Kamera, fangen die Atmosphäre auf den Friedhöfen ein. Viele spannende Details sind auf den mehr als 40 Aufnahmen zu entdecken, die von den Spuren des vergangenen jüdischen Alltags zeugen.

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch Spenden des Freundeskreises zum Erhalt der jüdischen Friedhöfe im mitteleuropäischen Kulturraum e.V.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.jüdische-friedhöfe.de

Bildunterschrift: Alter Jüdischer Friedhof Krakòw Foto: Marcel-Th. Jacobs, Berlin
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Alte Synagoge Hagenow
Hagenstraße 48
19230 Hagenow
Mecklenburg-Vorpommern
Deutschland
Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Sonntag 14 bis 17 Uhr
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)3883-72 20 42