1700 Jahre jüdisches Leben im Rheinland

Konzerte, Lesungen, Exkursionen & Führungen der Geschichtsvereine Jülich und Opladen erinnern daran, wie sehr jüdische Kultur die städtische Entwicklung prägte.

1700 Jahre jüdisches Leben im Rheinland nehmen der Opladener Geschichtsvereins von 1979 e.V. Leverkusen und der Jüliche Geschichtsvereins 1923 e.V. mit örtlichen Partnern gemeinsam in den Blick. In den „neuen“ preußischen Städten Jülich und Opladen entwickelten sich im 19. Jahrhundert prosperierende jüdische Gemeinden, welche die städtische Entwicklung mitprägten und durch die Shoa ihr grausames Ende fanden. Exkursionen, Führungen, Konzerte und Vorträge bieten die Grundlage für eine vielfältige Auseinandersetzung mit der Geschichte jüdischen Lebens sowie der jüdischen Kultur im Rheinland.

Bildunterschrift: Veranstaltungsreihe des Opladener GeschichtsvereinsFoto: Opladener Geschichtsverein
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Bildunterschrift: Platz der Synagoge, Leverkusen-Opladen, 2021Foto: Edgar Fritz, Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
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Bildunterschrift: Jüdischer Friedhof Leverkusen-Opladen, 2021Foto: Edgar Fritz, Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
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Bildunterschrift: crazy freilachFoto: www.marc-schelwat.com
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Veranstalter

Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
Haus-Vorster Straße 6
51379 Leverkusen
Deutschland
Telefonnummer Zentrale: +49-(0)2171-478 43
Telefonnummer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: +49-(0)170-381 00 27
Faxnummer: +49-(0)2171-23 15

Veranstaltungen

11. bis 12.09.2021 | 11 bis 21 Uhr
Ausstellung | Geschichte

Das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen plant eine Präsentation, die an besonderen Aktionstagen im ganzen Rheinland gezeigt werden soll.

Bildunterschrift: Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-Foto: Suzanne Arndt - Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
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Villa Römer / Haus der Stadtgeschichte
Haus-Vorster Straße 6
51379 Leverkusen-Opladen
Nordrhein-Westfalen
Link zur Veranstaltung: https://www.ogv-leverkusen.de
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
03. bis 15.03.2021 | 18.30 bis 20 Uhr
Dialog | Vortrag

Mit den Kontinuitäten und Diskontinuitäten innerhalb von 1700 Jahren jüdischen Lebens im Rheinland befasst sich dieser Vortrag, der das vor allem in der Frühen Neuzeit entstehende Landjudentum einbezieht.

Referent: Dr. Uri Kaufmann, Leiter der Alten Synagoge Essen

Bildunterschrift: Dr. Uri KaufmannFoto: Uri Kaufmann
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Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)2171-478 43
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
31.03.2021 | 19.30 bis 21 Uhr
Dialog | Vortrag

Mit den Kontinuitäten und Diskontinuitäten innerhalb von 1700 Jahren jüdischen Lebens im Rheinland befasst sich dieser Vortrag, der das vor allem in der Frühen Neuzeit entstehende Landjudentum einbezieht.

Referent: Dr. Uri Kaufmann, Leiter der Alten Synagoge Essen

Bildunterschrift: Schlosskapelle JülichFoto: Bernhard Dautzenberg
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Zitadelle Jülich
Schlosskapelle
Schlossstraße
52428 Jülich
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Link zur Veranstaltung: https://www.ogv-leverkusen.de
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
20.06.2021 | 18.30 bis 20 Uhr
Bühne | Konzert

Das jüdische Volk hatte schon immer einen Hang zum Erzählen, und der Schatz seiner Geschichten und Legenden ist unermesslich. Dieser Abend bietet schönste jüdische Erzähltradition mit stimmungsvoller zeitgenössischer Klezmermusik und bewegend jiddischem Gesang.

Als Erzählerin ist Christiane Willims zu erleben. Es spielt die Klezmergruppe crazy freilach.

Bildunterschrift: crazy freilachFoto: crazy freilach
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Bielert-Kirche
Bielertstraße 12
51379 Leverkusen-Opladen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Eintritt gegen Spende
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)2171-478 43
Barrierefreier Zugang
10.07.2021 | 7.45 bis 19 Uhr
Dialog | Exkursion

Hauptziel dieser Exkursion ist die Begegnungsstätte „Alte Synagoge Wuppertal" – Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus und jüdisches Museum mit seiner Ausstellung „Tora und Textilien". Weitere Programmpunkte sind das Engels-Haus und das Museum für Frühindustrialisierung. Der Tag klingt aus mit einem Rundgang durch den Skulpturenpark Waldfrieden des englischen Bildhauers Tony Cragg.

Bildunterschrift: Begegnungsstätte Alte Synagoge WuppertalFoto: Rainer P. A. Wermke / CC-BY-SA-4.0 (via Wikimedia Commons)
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Info/Tickets: Kostenbeitrag 70 EUR (Mitgliederermäßigung: 5 EUR)
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)2171-478 43
05. bis 16.09.2021 | 9.30 bis 19 Uhr
Dialog | Exkursion

Diese Exkursion führt sowohl über den Friedhof in Jülich als auch über den in Opladen.
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Das ehemals reiche jüdische Leben im Jülicher Land ist durch die Barbarei der NS-Diktatur in Deutschland in der Mitte des 20. Jahrhunderts fast zum Erliegen gekommen. In Jülich ist der Friedhof das einzige sichtbare Monument, das an die vielen Jüdinnen*Juden in Jülich erinnert. Eine Führung über den jüdischen Friedhof bieten die Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz e.V. und der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. an. Heinz Spelthahn wird über den Friedhof führen.
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Im Bereich des heutigen Leverkusen lassen sich ab Mitte des 18. Jahrhunderts jüdische Familien nachweisen. Im 19. Jahrhundert lebten die meisten Juden auf dem heutigen Stadtgebiet in Opladen. Der jüdische Friedhof wurde 1833 angelegt und bis 1939 belegt, seit 2016 wird er wieder genutzt.

Bildunterschrift: Jüdischer Friedhof OpladenFoto: Edgar Fritz - Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
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Info/Tickets: Kostenbeitrag 50 EUR (Mitgliederermäßigung: 5 EUR). Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen. Alle Teilnehmer sind aufgerufen, als Zeichen der Solidarität einen kleinen Stein mitzubringen, der auf Grabsteinen platziert werden soll.
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)2171-478 43
05.09.2021 | 11 bis 12.30 Uhr
Dialog | Stadtrundgang

Das ehemals reiche jüdische Leben im Jülicher Land ist durch die Barbarei der NS-Diktatur in Deutschland in der Mitte des 20. Jahrhunderts fast zum Erliegen gekommen. In Jülich ist der Friedhof das einzige sichtbare Monument, das an die vielen Jüdinnen*Juden in Jülich erinnert. Eine Führung über den jüdischen Friedhof bieten die Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz e.V. und der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. an. Heinz Spelthahn wird über den Friedhof führen.

Bildunterschrift: Gedenkstein auf dem Jüdischen Friedhof in JülichFoto: Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V.
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Jüdischer Friedhof Jülich
Aachener Straße
52458 Jülich
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Link zur Veranstaltung: https://www.ogv-leverkusen.de
Eintritt frei
Barrierefreier Zugang
05.09.2021 | 15 bis 16.30 Uhr
Dialog | Stadtrundgang

Im Bereich des heutigen Leverkusen lassen sich ab Mitte des 18. Jahrhunderts jüdische Familien nachweisen. Im 19. Jahrhundert lebten die meisten Juden auf dem heutigen Stadtgebiet in Opladen. Der jüdische Friedhof wurde 1833 angelegt und bis 1939 belegt, seit 2016 wird er wieder genutzt.

Bildunterschrift: Gedenkstein auf dem Jüdischen Friedhof OpladenFoto: Edgar Fritz - Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen
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Jüdischer Friedhof Opladen
Robert-Blum-Straße
51379 Leverkusen-Opladen
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Info/Tickets: Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Link zur Veranstaltung: https://www.ogv-leverkusen.de
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)2171-478 43
Eintritt frei
23.10.2021 | 7.45 bis 19 Uhr
Dialog | Exkursion

Leben auf dem Land: Normalität für die meisten deutschen Jüdinnen*Juden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. In der preußischen Rheinprovinz lebten zwei Drittel der Jüdinnen*Juden in den Dörfern. Doch die Geschichte der Landjüdinnen*juden wurde lange vernachlässigt. Die (Zeit-)Reise durch rheinische Landsynagogen macht ihre Alltagsgeschichte erfahrbar – und schlägt gleichzeitig Brücken in jüdisches Leben der Gegenwart. Per Bus geht es auf die Reise zu den ehemaligen Synagogen in Hülchrath (1876), Stommeln (1882) und Rödingen (1841). Diese drei ehemaligen Synagogen gehören zu den ganz wenigen baulichen Zeugnissen, die heute noch an das reiche jüdische Kulturerbe im Rheinland erinnern.

Bildunterschrift: Landsynagoge RödingenFoto: Landschaftsverband Rheinland
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Info/Tickets: Kostenbeitrag 70 EUR (Mitgliederermäßigung: 5 EUR)
Telefonische Ticketbestellung: +49-(0)2171-478 43